Spital

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Qualitätsmonitoring in der Spitalversorgung

Bereits seit 2009 hat der Kanton Basel-Stadt ein umfassendes Qualitätsmonitoring aufgebaut und weiterentwickelt. Im April 2016 wurde diese Leistung auf den Kanton Basel-Landschaft ausgeweitet und wird stufenweise zu einem bi-kantonalen Monitoring ausgebaut werden. Das Qualitätsmonitoring beider Basel (QubB) setzt sich zum Ziel, die Qualität der stationären Versorgung in den Spitälern und Kliniken der beiden Kantone für die Politik und die Bevölkerung transparent zu machen. Die Überwachung und Stärkung der Qualitätsentwicklung in der stationären Spitalversorgung ist Teil der Aufsichtsaufgabe des Kantons. Das Gesundheitsdepartement bekennt sich zu diesen strategischen Grundsätzen im Monitoring der Qualitätsentwicklung, die in der Qualitätsstrategie der Spitalversorgung Basel-Stadt festgehalten sind.

Die Sicherheitskultur wird durch die verpflichtende Nutzung eines Fehlermeldesystems in den Spitälern und Kliniken gestärkt.

Zudem arbeitet der Bereich Gesundheitsversorgung im Qualitätsmonitoring seit April 2017 auch mit dem Kanton Solothurn (QuSO) zusammen. Künftig soll mit QuSO die Kooperation im regionalen Versorgungsraum nördlich des Juras im Interesse der Patientinnen und Patienten gestärkt werden.
 

Versorgungsmonitoring

Ab 2017 wird der prä- und postoperative krankheitsspezifische Zustand von Patientinnen und Patienten, die eine Erstimplantation oder Revision einer Hüft- oder Knieprothese in einem basel-städtischen Spital erhalten gemessen.

Nationale Qualitätsmessungen

Alle Spitäler und Kliniken in Basel-Stadt beteiligen sich an den nationalen Qualitätsmessungen des ANQ (Association nationale pour le développement de la qualité). Der ANQ weist die Resultate transparent aus.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) publiziert jährlich Qualitätsindikatoren der Schweizer Akutspitäler. Sie umfassen neben Fallzahlen und Anteilswerten die Mortalität bei bestimmten Krankheitsbildern und Eingriffen.