Pflegeheim

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qualivista – die neue Qualitätsrichtilinie

Die Pflegeheime und das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt sind bestrebt, den pflegebedürftigen und betagten Menschen in ihren Institutionen professionelle Pflege, gute Betreuung und menschliche Zuwendung zukommen zu lassen. Qualitativ hochstehende Leistungen in allen Bereichen sind daher zentraler Anspruch der Institutionen. Um diesem gerecht zu werden, wurde das Qualitätsmanagementprogramm qualivista ausgearbeitet. qualivista hilft einerseits den Heimen bei der Planung der Ressourcen und Gestaltung der Prozesse und dient als internes Mess- und Bewertungsinstrument für die erbrachten Leistungen. Andererseits dient qualivista dem Gesundheitsdepartement dazu, die Leistungen der Pflegeheime quantitativ zu überprüfen und seiner Aufsichtspflicht professionell nachzukommen.

Weiter überprüft das Gesundheitsdepartement regelmässig im Rahmen von angemeldeten Aufsichtsbesuchen die Pflegequalität in den Heimen.

Weitere Informationen zum Qualitätsmanagementprogramm finden Sie auf der Homepage von qualivista.

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RAI-Audits und Uneinigkeiten betreffend Einstufung

Die Abrechnungsbasis für die Ausrichtung der Pflegebeiträge der Krankenversicherer ist die Zuweisung der Pflegeheimbewohner in eine der zwölf Pflegestufen aufgrund des ausgewiesenen Pflegebedarfs. Diese Pflegebedarfseinstufung erfolgt im Kanton Basel-Stadt auf Basis des RAI/RUG-Systems, das einen differenzierten und nachvollziehbaren Prozess vorgibt. Diese Einstufungen sind für die Pflegeplanung und auch die Abgeltung der Pflegeleistungen von entscheidender Bedeutung und werden von den Pflegeheimen selbst vorgenommen.

Bei Uneinigkeiten betreffend der Einstufung können die Parteien das Gesundheitsdepartement kontaktieren. Dieses beauftragt einen unabhängigen Experten zur Abklärung der Pflegestufe. Gestützt auf die Expertise erlässt das Gesundheitsdepartement eine Verfügung, welche die Bewohnerin oder den Bewohner in die entsprechende Pflegestufe einteilt. Die Kosten für diese Abklärung sind von der unterliegenden Partei zu tragen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner haben ebenfalls die Möglichkeit, sich im Konfliktfall an die Ombudsstelle für Altersfragen und Spitex oder an die Abteilung Langzeitpflege des Gesundheitsdepartements zu wenden. Die Pflegeheime sind verpflichtet, die Bewohnerinnen und Bewohner auf ihre Beschwerdemöglichkeit hinzuweisen.

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