Demenz

Was ist Demenz?

Demenz ist ein Überbegriff für Hirnleistungsstörungen mit unterschiedlichen Ursachen. Sie führt zu einem zunehmenden Verlust an Erinnerungs-, Orientierungs- und Kommunikationsvermögen. Diese Defizite behindern die betroffenen Menschen in ihrer selbständigen Lebensführung und bewirken bei den Aktivitäten des täglichen Lebens eine Hilfsbedürftigkeit bis hin zu einer vollständigen Pflegeabhängigkeit.

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Demenz in der Schweiz

In der Schweiz leben schätzungsweise gegen 116‘000 demenzkranke Menschen. Jährlich kommen rund 25‘000 Neuerkrankungen hinzu. Die häufigste Form (circa 60 Prozent) der Demenz ist die Alzheimer-Demenz. Diese wird durch degenerative Hirnveränderungen verursacht, deren Entstehung bis heute nicht vollständig geklärt werden kann.

Menschen mit Demenz sind zu einem Grossteil hochaltrige Personen und zu zwei Dritteln Frauen.

Mehr als die Hälfte der an Demenz erkrankten Menschen wird zu Hause von Angehörigen betreut und gepflegt. Dementielle Erkrankungen stellen deshalb auch hohe Anforderungen und Belastungen für das familiäre Umfeld dar. Bei starker Pflegebedürftigkeit ist ein Eintritt in ein Pflegeheim oft unvermeidlich.

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Das Thema auf Bundesebene

Die «Nationale Demenzstrategie 2014–2017» strebt eine demenzgerechte, integrierte Versorgung entlang des Krankheitsverlaufs an, die wesentlich dazu beiträgt, die Behandlung, Betreuung und Pflege von Demenzkranken zu optimieren und deren Lebensqualität zu verbessern. Dabei stehen der demenzkranke Mensch und seine Bezugspersonen im Zentrum. Im Weitern soll die Bevölkerung über die Krankheit informiert und sensibilisiert werden.

Folgende vier Handlungsfelder wurden vom Bund definiert:
•Gesundheitskompetenz, Information und Partizipation
•Bedarfsgerechte Angebote
•Qualität und Fachkompetenz
•Daten und Wissensvermittlung

Die Mehrzahl der in der Nationalen Strategie vorgeschlagenen Projekte basieren auf bewährten Modellen - „best practice“ im Bereich der Demenzversorgung.

Mehr zum Thema
Nationale Demenzstrategie
 

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Das Thema auf Kantonsebene

Der Kanton Basel-Stadt bricht die nationale Demenzstrategie auf die Region bzw. auf den Kanton hinunter und setzt Ziele und Massnahmen im eigenen Kanton um. Er will dies in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft tun, wobei die besonderen Gegebenheiten der beiden Kantone berücksichtigt werden sollen.

Die für die Schweiz prognostizierte demografische Entwicklung hin zu einer immer älter werdenden Bevölkerung hat der Kanton Basel-Stadt grösstenteils bereits vollzogen. Der Anteil an Betagten und Hochbetagten im Kanton Basel-Stadt liegt im Vergleich zu anderen Kantonen deutlich höher. Eine Bestandsaufnahme und Evaluation der bestehenden ambulanten und stationären Demenzversorgung im Kanton Basel-Stadt zeigte auf, dass bereits ein vielfältiges, spezialisiertes Angebot für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen besteht. Nichtsdestotrotz gibt es Verbesserungsmöglichkeiten.

Folgender Bericht zum Anzug Daniel Stolz und Konsorten betreffend Demenzstrategie gibt einen allgemeinen Überblick zum Thema Demenz, zeigt die bestehenden ambulanten und stationären Angebote im Kanton Basel-Stadt auf, eruiert den Handlungsbedarf und informiert detailliert über die gesteckten Ziele und geplanten Massnahmen zur Verbesserung der Demenzversorgung im Kanton Basel-Stadt.
 

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Ansprechpartner

Für weitergehende Informationen setzen Sie sich mit der Abteilung Langzeitpflege des Bereichs Gesundheitsversorgung in Verbindung: Sekretariat ALP, Telefon 061 205 32 52, sekretariat.alp@bs.ch

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